Risiko- und Moneymanagement

Erfolg und Misserfolg im Binäroptionshandel hängt von den verschiedensten Faktoren ab, wozu auch das Risiko- und Moneymanagement gehört. Fleißige konsequente Sparer dienen hier als Vorbild, denn sie handeln nicht aus ihrem Bauchgefühl heraus. Hingegen handeln Zocker unüberlegt und landen meist auf der Verliererseite. Erfolgreich kann nur derjenige sein, der gut überlegt und vor allem vorausschauend handelt, wer über sein Geld die Kontrolle behält und dieses gezielt einsetzt.

Trader sollten sich an die folgenden Regeln halten:

Schutz des Kapitals: Das gesamte Kapital sollte niemals in einen einzigen Trade investiert werden.

Streuung des Kapitals: Das Kapital sollte stets auf mehrere Trades verteilt werden. Empfehlenswert ist es, wenn unterschiedliche Basiswerte mit wiederum unterschiedlichen Optionslaufzeiten ausgewählt werden.

Einsatz pro Trade: Experten raten, nur maximal 5 Prozent des Gesamtkapitals auf einen Trade zu setzen. Sollte es zu Verlusten kommen, ist noch ausreichend Kapital vorhanden.

Realistisch bleiben: Der High-Yield-Modus ist ganz besonders für Einsteiger sehr verlockend, da hier enorm hohe Renditen erzielt werden können. Das Risiko wird dabei oftmals unterschätzt. Anfänger sollten sich darauf konzentrieren, kleine Beträge zu investieren, umso kontinuierlich Gewinne zu erwirtschaften.

Strategie: Ohne eine vernünftige Strategie wird der Handel mit Binären Optionen zum Glücksspiel. Erfolge können nur generiert werden, wenn eine Strategie ausgewählt wird und sich Trader auch strikt an diese halten.

Risiko- und Moneymanagement bedeutet eigentlich nichts anderes, als sein Kapital richtig einzuteilen. Wem dies gelingt, der wird auch gut mit Verlusten zurechtkommen. Dabei zielt das Moneymanagement darauf ab, den Profit den Verlusten gegenüberzustellen, um dann den Profit zu maximieren und den Verlust möglichst zu minimieren. Um dies zu erreichen können die folgenden Methoden angewandt werden:

Core Equity Method: Jedem Trade wird ein bestimmter Geldbetrag zugewiesen. Dieser wird dann automatisch vom gesamten Kapital subtrahiert.

Total Equity Method: Bei dieser Methode werden sämtliche Gewinne und Verluste zum Gesamtkapital hinzugerechnet bzw. abgezogen. Aufgrund des Verzichts des Nettobetrags würde dem Trader als mehr Geld für Trading zur Verfügung stehen.

Adaptive Core Equidty Method: Diese Methode ist eine Kombination aus den ersten beiden genannten Methoden. Dabei erfolgt die Kapitalzuweisung wie bei der Core Equity Methode und danach wird diese Zuweisung dem erhöhten bzw. verminderten Risiko angepasst.

Das Risiko sollte stets nur bei Gewinnen erhöht werden. Zudem sollten neue Positionen nur dann eröffnet werden, wenn die laufenden Trades im Gewinn sind. Unter keinen Umständen sollten Verlusttrades doppelt nachgekauft werden. Das ist einer der größten Fehler im Trading. Um das Risiko festzulegen, können die folgenden Ansätze helfen:

Festgelegte Prozentsätze der Gewinne werden neu investiert (Fixed Ratio).

Jedem Trade wird ein fixer Betrag zugewiesen (Kontrakt pro Fixum).

Die Einsätze werden mithilfe der Einschätzung des Marktrisikos festgelegt (Volatilitätsmethode).

In das Trading wird nur eingestiegen, wenn eindeutige Trends bzw. steigende Tendenzen mithilfe der Technischen Analyse identifiziert wurden (Crossing Equity Curce).

Nach einer Gewinn- oder Verlustserie wird der Einsatz entweder erhöht oder minimiert (Gewinn-/Verlust-Methode).

Trader müssen sich nicht unbedingt auf eine Methode festlegen. Die einzelnen Methoden können auch durchaus kombiniert werden. Wichtig ist nur, dass darauf geachtet wird, dass die Methode auch zur aktuellen Marktsituation passt.

Click Here to Leave a Comment Below 0 comments

Leave a Reply: