Müssen Gewinne versteuert werden?

Sind die Gewinne aus dem Binäroptionshandel Wettgewinne?

Binäre Optionen fallen in die Kategorie der Derivate und gelten somit auch als Kapitalanlage. Im Glücksspieländerungsstaatsvertrag ist der Handel mit Binären Optionen nicht aufgeführt und wird auch nicht definiert. Demzufolge wird davon ausgegangen, dass der Binäroptionshandel und die hierdurch erzielten Gewinne nicht in die Kategorie Glücksspiel fallen.

Was ist das Erfolgsgeheimnis der Profitrader?

Ein großes Geheimnis oder den einen Trick, um ein erfolgreicher Trader zu werden, gibt es leider nicht. Profis erleiden genauso Verluste wie Einsteiger. Sie gehören einfach zum normalen Geschäft mit Binären Optionen. Der einzige Unterschied zwischen Anfängern und Profis ist, dass sich Profis strikt an ihre Regeln halten und so gut es geht, sich nicht von ihren Emotionen leiten lässt. Selbstdisziplin ist hier der wichtigste Faktor zum Erfolg. Ein weiterer wichtiger Faktor ist das Aneignen von Wissen, denn das ist im Binäroptionshandel Goldwert. Im Grunde ist es wie im Leben: Wer fleißig ist, viel übt, aus seinen Erfahrungen lernt und hartnäckig sein Ziel verfolgt, der wird langfristig erfolgreich sein.

Haftungsausschluss und Risikohinweis

Der Handel mit binären Optionen bietet nicht nur hohe Gewinnchancen, sondern auch enorme Verlustrisiken. Es ist also durchaus möglich, dass Trader ihr gesamtes, eingesetztes Kapital verlieren. Aus diesem Grund sollten Trader nur das Kapital einsetzen, was sie sich auch leisten können. Trader sollten sich intensiv mit dem Risiko auseinandersetzen. Für möglicherweise entstehende Verluste aufgrund des Inhalts dieses Webseites wird keinerlei Haftung übernommen.

Viele deutsche Trader nehmen an, dass sie auf ihre Gewinne keine Steuern zahlen müssen, da die Mehrzahl der Broker auf Zypern sitzt. Allerdings ist Zypern kein Steuerparadies, das den Trader von der Steuerpflicht befreit. Demzufolge unterliegen alle Gewinne der Abgeltungssteuer in Deutschland, da der Handel mit Binären Optionen ein Termingeschäft ist.

Die Erträge müssen in der Einkommenssteuererklärung in der Anlage KAP eingetragen werden. Zurzeit beträgt die Abgeltungssteuer 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag (5,5 Prozent) und ggf. Kirchensteuer. Allerdings steht jedem Steuerzahler ein Freibetrag zu, der zurzeit 801 Euro pro Jahr beträgt. Erträge bis zu dieser Summe müssen demnach nicht versteuert werden.

Des Weiteren ist zu beachten, dass Erträge und Verluste aus einer Anlagengattung miteinander verrechnet werden dürfen. Hierfür sollten dem zuständigen Finanzamt die Handelskontoauszüge zur Verfügung gestellt werden. Wenn ein Geschäftsjahr im Minus endet, kann der Betrag als sogenannter Verlustvortrag auf das nächste Jahr übertragen werden. Demzufolge werden dann die Erträge des nächsten Jahres um diesen Betrag reduziert.

Diese Angaben dienen lediglich der Information und stellen keine steuerrechtliche Beratung dar. So wird für diese Angaben auch keine Haftung übernommen. Grundsätzlich sollten sich Trader bei einem Steuerberater oder direkt beim zuständigen Finanzamt informieren.

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