Handelszeiten

Das Einhalten der Börsenhandelszeiten ist beim Trading immens wichtig, denn so kann das Risiko weiter minimiert werden. Aufgrund der Zeitverschiebungen findet sich natürlich immer ein offener Markt. Wenn zum Beispiel der australische Markt geschlossen ist, kann am US-amerikanischen Markt gehandelt werden. Je nachdem mit welchen Basiswerten gehandelt wird, sind die verschiedenen Überschneidungsstunden zu beachten, denn nur so können die Chancen auf Gewinne erhöht und das Risiko minimiert werden. Deshalb sollten sich Trader immer an den Stoßzeiten der wichtigsten Märkte orientieren:

New York: 12.00 bis 21.00 Uhr

London: 07.00 bis 16.00 Uhr

Sidney: 21.00 bis 06.00 Uhr

Tokio: 12.00 bis 21.00 Uhr

Demzufolge überschneidet sich also die New Yorker Börse mit der Londoner Börse um vier Stunden (12.00 und 16.00 Uhr), die Londoner Börse mit der Börse in Tokio um zwei Stunden (07.00 und 09.00 Uhr) und die die Börse in Sidney mit der Börse in Tokio um sechs Stunden (00.00 und 06.00 Uhr).

Zu diesen Zeiten sind die Märkte sehr aktiv, weshalb hier sehr gute Trading-Chancen bestehen. Eher ungeeignet ist die Zeit zwischen 21.00 und 00.00 Uhr, da hier nur die australische Börse offen ist und nur wenige Marktschwankungen ausgenutzt werden können.

Die Zeiträume, wie lange vor Börsenende noch Position eröffnet werden dürfen, unterscheiden sich je nach Broker und Handelsart. Oftmals akzeptieren Broker noch Trades, bis zu einer Minute vor Börsenende, während Trades bei anderen Brokern nur fünf Minuten vor Ende gesetzt werden können. Hilfreich ist es, sich über diese Zeiten beim jeweiligen Broker zu erkundigen.

Das Timing ist im Binäroptionshandel nicht zu unterschätzen und mitentscheidend für Gewinn und Verlust. Wann genau ein Basiswert am besten gehandelt wird, zeigt die folgende Auflistung:

Aktien

Wer mit Aktien handeln möchte, sollte sich an den Börsenzeiten des jeweiligen Marktes orientieren. Das heißt zum Beispiel: Eine Apple-Aktie sollte in der Zeit zwischen 15.30 und 22.00 Uhr gehandelt werden. In dieser Zeit gibt es eine hohe Marktvolatilität, die in den frühen Morgenstunden nicht gegeben ist.

Währungen

Außer an den Wochenenden ist der Devisenmarkt sehr liquide. Vorteilhaft ist es, wenn in den Überschneidungsphasen gehandelt wird. Beispielsweise findet in Asien zwischen 07.00 und 10.00 Uhr noch kein aktiver Handel statt. Das gleiche gilt auch für das Zeitfenster zwischen 14.00 und 17.00 Uhr (Börseneröffnung in New York / Börsenschließung in Europa). Durch diese Überschneidungen wird eine gute Grundlage für das Trading geschaffen. Wichtig ist zudem für beliebte Währungspaare wie EUR/USD, dass diese meist nur gehandelt werden, wenn die Frankfurter Börse und die New Yorker Börse geöffnet sind.

Rohstoffe

Was für Währungen gilt, gilt genauso für die Rohstoffe. Einen Unterschied gibt es lediglich beim Handeln mit Öl, da dieser Rohstoff weltweit zu jeder Zeit gehandelt wird. Wer mit Edelmetallen handeln möchte, sollte sich an die Börsenzeiten von London und den USA halten. Besondere Beachtung sollte dem Rohstoff Gold zukommen, denn die US-Konjunkturdaten werden zwischen 14.30 und 17.00 Uhr veröffentlicht. Diese haben immer einen großen Einfluss auf den Goldpreis.

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